Studie: Smart Meter – 95% erwarten konkrete Energiesparhinweise

Stromzähler, die in der Lage sind, Daten digital zu empfangen: für Großkunden aus Industrie und Produktion bereits seit den 90er Jahren üblich. Für den Endkonsumenten bisher jedoch vor allem für Technik-Enthusiasten, engagierte Umweltschützer, Prosumer oder eifrige Sparer.

Seit 2017 der Einbau „moderner“ Stromzähler für Stromanbieter und Wohnungsbaugesellschaften verpflichtend ist, sind immer mehr Verbraucher direkt mit dem Thema Smart Meter konfrontiert. Doch wie vielen ist der Smart Meter inzwischen eigentlich ein Begriff? Was halten die Deutschen ganz allgemein von den Geräten und dem Rollout? Und aus welchen Gründen werden Smart Meter befürwortet oder auch abgelehnt?

Wir sind diesen Fragen im Rahmen einer repräsentativen Studie mal auf den Grund gegangen und haben Interessantes herausgefunden.

Transparenz ist King

Deutschland ist noch keine Smart Meter Nation, jedoch offenbar auf einem guten Weg dorthin. Bisher nutzen zwar nur 1% der Deutschen einen Smart Meter, zwei Drittel (66%) könnten sich jedoch eine Nutzung in Zukunft vorstellen. 2017 war dies nur für 46% vorstellbar.

Für Nutzer waren bessere Kontrolle und Transparenz beim eigenen Stromverbrauch die zentralen Argumente (78%), die sie von einem Gerätetausch überzeugt haben. Für 67% waren eine generelle Digital-Affinität und Interesse für das Thema “Smart Home” relevante Gründe für eine Anschaffung. Ein Drittel (33%) wollte zudem effektiv stromfressende Haushaltsgeräte identifizieren und austauschen können. Und 44% der Nutzer empfand die Anschaffung eines Smart Meters schlicht als pragmatische Lösung, da durch den Smart Meter-Rollout ohnehin früher oder später ein Geräteeinbau kommen würde.

Smart Meter Icon

Fresh Energy App

Apropos Smart Meter-Rollout – dieser wird mit gemischten Gefühlen betrachtet: nur 19% der Deutschen befürworten ihn voll und ganz. Knapp die Hälfte (48%) hat zwar prinzipiell nichts gegen Smart Meter, findet einen verpflichtenden Einbau für Haushalte mit einem Stromverbrauch von mehr als 6.000 kWh jedoch nicht gut und würde eine generelle Freiwilligkeit favorisieren. 6% der Deutschen wollen sich sogar gegen einen eventuellen Einbau wehren. 18% haben sich mit der Problematik noch überhaupt nicht beschäftigt und haben daher keine Meinung dazu, und jedem Zehnten (8%) ist der Rollout schlicht egal.

Smart Meter-Rollout – Trotz Skepsis hohe Erwartungen

Trotz dieser gemischten Ansichten hinsichtlich des Smart Meter Rollouts, sind die Erwartungen an dessen Vorteile immens. 95% erwarten sich konkrete Energiesparhinweise, sowie die Möglichkeit dadurch effektiv Stromkosten sparen zu können. Volle Transparenz hinsichtlich des eigenen Stromkonsums erwarten 94% und fast drei Viertel (72%) gehen davon aus, nie wieder Stromkosten nachzahlen zu müssen.

Diese sehr hohen Erwartungen zeigen, dass die Informationslage der Deutschen zum Smart Meter-Rollout offenbar unvollständig ist oder sie sich von der Namensgebung fehlleiten lassen — im Smart Meter Rollout ist nicht zwangsläufig ein „richtiger“ Smart Meter drin. Wie wir bereits in unserem letzten Blogbeitrag  geschildert haben, wird der analoge Stromzähler in der Regel lediglich durch eine moderne Messeinrichtung (MME) ersetzt. Dieser veraltete digitale Stromzähler ermöglicht keinerlei Datenverarbeitung in Echtzeit und ist daher gar kein “Smart Meter”. Die Erwartungen und Hoffnungen der Verbraucher an den Smart Meter-Rollout, können also mit diesen Geräten rein technisch gar nicht erfüllt werden.

Warum Fresh Energy?

Die einzige Möglichkeit, wie Verbraucher die eigenen Erwartungen  in die Realität übertragen können, ist, sich freiwillig und vorab einen  intelligenten Stromzähler – also einen „richtigen“ Smart Meter einbauen zu lassen. So, wie Fresh Energy ihn anbietet.

Mit dem Service von Fresh Energy gelten auch keine Ausreden mehr, warum ein Smart Meter für Sie bisher nicht in Frage kam: 58% der Befragten scheuen die hohen Anschaffungskosten und 38% ist die Installation zu aufwendig. Der Einbau und Installation eines Smart Meters durch Fresh Energy ist für den Kunden kostenlos! Die Sorge um die Sicherheit hinsichtlich Datenmissbrauch oder Hackerangriffen (53%), wird bei Fresh Energy, als unabhängiger Energiedienstleister, als oberste Priorität angegangen.

Über die Studie

Die repräsentative Umfrage wurde im August 2018 mit 1.004 Teilnehmern im Auftrag von Fresh Energy vom Online-Marktforschungsinstitut hopp durchgeführt.

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