Strom sparen durch Visualisierung des Verbrauchs

Das Thema  Strom sparen ist schon seit geraumer Zeit im Mittelpunkt zahlreicher Studien, Analysen und politischer Diskussionen. Auch eine der weltweit führenden Universitäten – die amerikanische Stanford University – hat sich damit befasst. Genauer gesagt: Inwiefern kann Disaggregation beim Strom sparen helfen? Die Ergebnisse gibt es hier!

Zunächst gibt es hier eine genauere Erklärung, was Disaggregation ist und wie sie eigentlich funktioniert.

Die aktuelle Problematik beim Thema Strom sparen

Die Autoren der Stanford University nennen zunächst zwei grundsätzliche Probleme bei Maßnahmen zum Strom sparen:

  1. Es gibt zahlreiche Stromsparpotenziale, die durch kostengünstige Maßnahmen leicht erreichbar sind.  Bisher sind viele dieser Potenziale jedoch nicht realisiert. Ein Beispiel hierfür sind Energiesparlampen: Diese Maßnahme lässt sich sehr einfach umsetzen und rentiert sich bereits nach kurzer Zeit. Trotzdem bedurfte es in vielen Ländern gesetzlicher Vorgaben für die flächendeckende Umsetzung.
  2. In vielen Ländern gibt es einen gesetzlich vorgeschriebenen Smart Meter-Rollout, der teils mit hohen Kosten verbunden ist. Die entsprechenden finanziellen Vorteile und Einsparpotenziale können und werden jedoch nicht realisiert, wenn der menschliche Faktor nicht berücksichtigt wird.

Als Schlüssel zur gleichzeitigen Lösung beider Probleme nennen die Autoren die Disaggregation – also die Analyse des Stromverbrauchs einzelner Haushaltsgeräte auf Basis von Smart Meter-Daten. Doch warum sind diese gerätegenauen Informationen zum Stromverbrauch so wertvoll und wie können sie beim Strom sparen helfen?

Die Vorteile gerätegenauer Verbrauchsinformation

Die Vorteile gerätegenauer Verbrauchsinformation

Der wissenschaftliche Beitrag der Stanford University nennt als großen Vorteil das große Potenzial gerätegenauer Verbrauchsinformation zum Strom sparen in privaten Haushalten. Dies hat zwei Gründe:

  1. Zunächst ermöglichen die Daten über den Verbrauch einzelner Geräte im Haushalt des Kunden automatisierte und personalisierte Empfehlungen statt generischer Empfehlungen.
  2. Im nächsten Schritt können dem Kunden Produktempfehlungen und konkrete Angebote, Förderungen oder Subventionen genannt werden. Diese personalisierten Empfehlungen senken laut den Autoren die mentale Barriere, tätig zu werden.

So kann dem Kunden nicht nur gesagt werden, dass es sinnvoll sei, Energiesparlampen zu verwenden. Zusätzlich erfährt und versteht der Kunde das genaue individuelle Einsparpotenzial. Dann kann dem Kunden ein konkretes Angebot für Energiesparlampen gemacht werden, die für seinen individuellen Haushalt am besten geeignet sind.

Strom sparen durch Verbrauchsvisualisierung

Diese Effekte wurden sogar durch mehrere Studien mit unterschiedlichen Schwerpunkten getestet und letztlich auch quantitativ nachgewiesen:

  • Indirekte Information über den Stromverbrauch für den vergangenen Monat mit relativ generischen Informationen (z.B. allgemeine Informationen für Single-Haushalte vs Familien-Haushalte) auf der Stromrechnung führen zu bis zu 8,4% Senkung des Stromverbrauchs
  • Werden Information über den Stromverbrauch live und auf dem Level einzelner Haushaltsgeräte erhoben und dem Kunden visualisiert, führt dies zu bis zu 12% Senkung des Stromverbrauchs
  • Konkrete personalisierte Empfehlungen zusätzlich zu der reinen Information über den Stromverbrauch einzelner Haushaltsgeräte ermöglichen ein Einsparpotenzial von bis zu 20%.
Strom sparen durch gerätegenaue Verbrauchsinformation
Armel, Gupta, Shrimali, & Albert. (2012). „Is disaggregation the holy grail of energy efficiency?“ Stanford University

Auch wenn es sich hier um eine amerikanische Studie mit anderem Verbrauchsverhalten der Kunden handelt und selbst, wenn sich letztlich nur die Hälfte der Potenziale realisieren lassen: Transparenz über den eigenen Stromverbrauch kann helfen, den Stromverbrauch zu senken und bares Geld zu sparen. Verbunden mit personalisierten Empfehlungen wird dieses Potenzial sogar noch einmal deutlich größer.

Strom sparen mit Fresh Energy

Wir von Fresh Energy glauben nicht nur fest an diesen Effekt, sondern haben  genau dieses Kunden-Feedback schon mehrfach erhalten. Die Kombination aus Ökostrom, gratis Smart Meter und der Fresh Energy App ermöglicht  Transparenz und Kontrolle über den eigenen Stromverbrauch. So können Kunden Stromfresser im Haushalt identifizieren und Kosten senken. Wir arbeiten gerade aktiv daran, euch automatisierte, personalisierte und natürlich optionale Empfehlungen zum Strom sparen in der Fresh Energy App zu geben. So könnt ihr noch einfacher die Stromfresser bei euch zuhause finden und der Umwelt und eurem Geldbeutel etwas Gutes tun.

Über Fresh Energy

Fresh Energy ist der erste voll digitale Stromanbieter Deutschlands auf Smart-Meter-Basis. Wir bieten unseren Kunden 100%-Ökostrom, einen kostenlosen Smart Meter und eine intuitive Energy-App. Der Smart Meter misst den gesamten Stromverbrauch und erkennt durch selbstlernende Algorithmen die Verbrauchsmuster einzelner Geräte oder Gerätegruppen. Entsprechend kann der Geräteverbrauch einzeln ausgewiesen und für unsere Kunden als Live-Visualisierung dargestellt werden. Fresh Energy bietet zudem monatliche Abrechnung und es gibt garantiert keine Nachzahlungen – unsere Kunden zahlen monatlich nur das, was sie tatsächlich verbrauchen. So fördert Fresh Energy bewussten Energiekonsum und hilft, Sparpotenziale voll auszuschöpfen.

Mehr Infos zu Disaggregation hier.

Mehr Infos zu Smart Metern hier.

Hier geht es zum wissenschaftlichen Beitrag der Stanford University (englisch).

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