Marketing mit Facebook Ads

Case-Study aus der Energiewirtschaft: mit Geotargeting ans Ziel

Im heutigen Gast-Beitrag der Berliner Digitalagentur advalyze® erfahren Sie, wie Sie Ihre Werbeanzeigen auf Facebook für Ihre Zielgruppe relevant gestalten können. Sie werden anhand eines Anwendungsbeispiels aus der Energiebranche sehen, wie sich die Theorie konkret in der Praxis anwenden lässt.


Darauf sollten Sie generell bei der Anzeigenschaltung achten:

  1. Testen Sie verschiedene Varianten ein und derselben Anzeige: Dadurch finden Sie heraus, welche Version am besten bei der Zielgruppe ankommt. Auch minimale Änderungen, wie zB. des Claims in der Anzeige, können einen deutlichen Unterschied in der Performance haben. Fangen Sie mit ganz unterschiedlichen Variationen an, verabschieden sich von dem was nicht funktioniert und optimieren Sie fortlaufend die beste Anzeige. Hierfür eignet sich ein von Facebook angebotener Split-Test besonders gut.
  1. Testen Sie verschiedene Variationen für unterschiedliche Zielgruppen: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mitte-20-jährige Studentin genau wie ein Senior in einer Werbeanzeige gesiezt werden möchte, ist eher gering. Probieren Sie daher Ihre Anzeigen an die unterschiedlichen Zielgruppen anzupassen.
  1. Passen Sie auf bei der Zielgruppenerstellung:                Vermeiden Sie es Ihr Marketing-Budget unnötig zu strapazieren. Umgehen Sie unnötige Fehler, wie zum Beispiel das Einschließen von bereits konvertierten Kunden in die Zielgruppe Ihrer Anzeige.
  1. Behalten Sie die Frequenz der Anzeigenausstrahlung im Auge: Steigt die Frequenz Ihrer Werbeanzeige macht sich dies schnell in einer Kostensteigerung bemerkbar. Als Richtwert sollte Ihre Anzeige die Frequenz von 1,5-1,7 nicht überschreiten.

Geotargeting

Case-Study aus der Energiewirtschaft: Mit der Macht des Geotargetings effizienter Leads einsammeln

Die Berliner Digitalagentur advalyze hat in der Vergangenheit unter anderem mehrere Unternehmen aus der Energiebranche beraten. In der heutigen Case-Study teilen sie ihr Wissen mit Ihnen, wie Sie eine gute Relevanzbewertung für Ihre Werbeanzeigen erreichen können.

  • Das Problem:

    Die Anzeigen des Kunden performten in der Interaktionsbewertung unterdurchschnittlich. Als ein möglicher Grund wurde die generische Anzeige identifiziert, die einheitlich auf Facebook geschaltet wurde.

  • Der Ansatz:

    Es wurde nach einer Möglichkeit gesucht, die Anzeige für die Zielgruppe relevanter zu gestalten, sodass die Nutzer aufhören zu scrollen und mit der Anzeige interagieren.

  • Die Lösung:

    Um dieses Ziel zu erreichen wurde die generische Anzeige durch städtespezifische Anzeigen ersetzt. Im Zuge dessen wurden interessante Ballungsräume und Großstädte identifiziert und individuell in den Anzeigen angesprochen. Durch den Bezug zum Wohnort des Nutzers im Anzeigentext und im Claim fühlte dieser sich von der Anzeige deutlich mehr angesprochen und die Interaktionsbewertung stieg sukzessive auf „durchschnittlich“ und teilweise „überdurchschnittlich“ an.

  • Das Ergebnis:

    Dies resultierte darin, dass die Kosten pro Lead um 47% sanken und die Conversionrate um 21% stieg.

Fazit: Haben Sie den Mut bei Ihren Marketingaktivitäten neue Wege zu gehen, testen Sie Ihre Vermutungen und reagieren Sie flexibel auf die Ergebnisse der Zielgruppe.

Ihre Conversionrate wird es Ihnen danken!

Freshe Marketing-Tipps: Instagram

Vattenfall, E.ON, GASAG, Innogy und Co. sind längst auf Instagram angekommen.
Um zu bleiben?

Wer ist Instagram und wenn ja, wie viele?

Instagram zählt nun weltweit 1 Milliarde Nutzer.
Im August 2017 zählte Instagram alleine 15 Mio. Nutzer in Deutschland (Anfang Januar 2016 waren es noch nur 9 Mio. Nutzer). Es sollte also nicht mehr lange dauern, bis die 20 Mio. Nutzer in Deutschland erreicht werden.
Der Mutter-Konzern Facebook rechnet im Januar 2019 für Instagram mit einer potenziellen Reichweite von 18 Mio. Menschen in Deutschland – so ist es zumindest im Werbeanzeigenmanager ausgewiesen.

Weltweit interagieren 130 Mio. Menschen mit Instagram Shopping
Gut die Hälfte der Milliarde Nutzer ist täglich aktiv.
Jeden Tag werden 500 Mio. Instagram Stories gepostet und
100 Mio. Menschen nutzen den Instagram Explore-Tab.

Bemerkenswert ist auch, dass 80 % der Instagram Nutzer mindestens einem Unternehmen folgen.  Kein Wunder also, dass es auf Instagram mittlerweile 25 Millionen Unternehmensprofile gibt. (Im Juli 2017 waren es noch 15 Mio. Unternehmensprofile.)

Die Unternehmensprofile werden jeden Tag von 200 Mio. Menschen aufgerufen, wobei 2 von 3 Besuchern kein Follower des jeweiligen Unternehmens sind.


Energieversorger auf Instagram

Auch wenn viele Energieversorgungsunternehmen bereits auf Instagram präsent und aktiv sind, bedeutet das noch lange nicht, dass ihnen eine ähnliche Reichweite und Kundengewinnung attestiert werden kann.

Während Vattenfall, E.ON und Innogy alle drei bisher zwischen 500 und 600 Beiträgen gepostet haben, sticht E.ON die Konkurrenz klar aus; mit knapp der 10-fachen Anzahl Follower (über 50 000 Abonnenten).

Das hat zur Folge, dass die Beiträge von E.ON auch eine fast 10-mal höhere Reichweite erzielen und auch 10-mal mehr potenzielle Kunden zur Interaktion mit den geteilten Inhalten anregen.

Die Videos von E.ON werden durchschnittlich von 25 000 bis 100 000 Personen angesehen, Bildbeiträge erreichen sogar zwischen 1000 und
10 000 Likes oder mehr; Vattenfall zum Beispiel erreichte mit kaum einem Beitrag überhaupt die 1000-Likes-Marke, Videobeiträge erreichten gerade so über 1000 Views.

Was macht E.ON also richtiger als die Konkurrenz?

Wie schaffen es kleinere Stadtwerke, wie die Stadtwerke Augsburg oder die Stadtwerke Konstanz, stabile Follower-Communities von mehreren Tausend aktiven Abonnenten aufzubauen?


Die Vorteile von Instagram gegenüber anderen Plattformen

Eine der maßgeblichen Stärken von Instagram liegt eindeutig darin, Menschen auf neue Inhalte und Kanäle aufmerksam zu machen. Vor allem durch Instagram Stories und andere Videos.

Die Wiedergabedauer von Instagram Videos ist in einem Jahr um 80 % angestiegen mittlerweile veröffentlichen 50 % aller Unternehmen mindestens eine Instagram Story pro Monat.

60 % aller Instagram Stories werden mit Ton abgespielt, während ein ganzes Drittel der am meisten angesehenen Stories von Marken und Unternehmen kommt.


Mit 7 Tipps zum Erfolg

Die folgenden 7 Tipps sollen dabei helfen, Instagram gewinnbringend einzusetzen:

  1. Die Bio:

    Neben Firmennamen, Nutzernamen und URL haben Sie 150 Zeichen Platz für die Bio. Sie sollte erklären, wer das Unternehmen ist und sie sollte die Marken-Identität vermitteln. Am Beispiel von badenova und EnBW lässt sich sehr gut veranschaulichen, wie sehr die gewählte Sprachform und die (Energie-)politische Positionierung zum Ausdruck und zum Tragen kommen: 

  2. Das Profilbild:

    Das erste was ein Besucher sieht, ist das Profilbild. Es vermittelt den ersten Eindruck. Ein geeignetes Profilbild für ein Instagram-Unternehmensprofil ist zum Beispiel das Logo. Achte darauf, dass das Logo klar erkennbar und vom typischen Instagram-Kreis nicht beschnitten ist. Das Logo der Stadtwerke Augsburg ist zum Beispiel perfekt in den „Instagram-Kreis“ integriert:

  3. Visual Consistency:

    Durch visuelle Konsistenz auf der Plattform kann man einen einheitlichen Look auf Instagram etablieren. Diese optische Einheitlichkeit ist deswegen so wichtig, weil sich die Bilder als wiedererkennbar abheben. Dieser Effekt lässt sich zum Beispiel erreichen, wenn Sie für jedes Bild (ausnahmslos!) denselben Filter verwenden. Es gibt allerdings noch viele andere Möglichkeiten die Visual Consistency zu erreichen: Yello und E.ON beispielsweise lassen ihre Beiträge in der Übersicht zu größeren Bildern „verschmelzen“.

  4. Content:

    Der Content muss natürlich überzeugen und zur Interaktion anregen. Er soll Nutzer dazu bringen, Inhalte zu teilen, zu kommentieren und anzuklicken. Abgesehen von Bildern die zum Beispiel einen Einblick „hinter die Kulissen“ des Unternehmens gewähren, sind auch Zitate und Text-basierte Bilder ein bewährtes Content-Format. Die Stadtwerke Konstanz und Augsburg arbeiten, vermutlich aufgrund der regionalen Zielgruppe, zunehmend mit lokalem Content. Vattenfall und Innogy gehen hier eher den klassischen Weg mit bekannten Motiven der Werbefotografie.

    E.ON setzt hier, unter anderem mit ineinander-greifenden, epochal wirkenden (Luft-)Aufnahmen, sehr erfolgreich auf den metaphorischen Zusammenhang zwischen Content und Marken-Identität:

  5. Bildunterschriften:

    Genauso wichtig wie die Bilder und Videos selbst, sind die entsprechenden Bildunterschriften.
    Wie jeder gute Werbetext sollten sie kurz, knapp und einfach zu lesen sein. Die wichtigsten Wörter sollten am Beginn der Bildunterschrift stehen, außerdem sollte man einfache Wörter und kurze Sätze verwenden.

  6. Hashtags:

    Sie sind die Crux beim Wettbewerb um die Aufmerksamkeit des Publikums.
    Die Hashtags sollten aktuell und relevant sein, denn zu viele Hashtags werden häufig als Spam eingestuft.
    Sie sollten konkret sein und das gewollte Nischenpublikum mit den entsprechenden Keywords direkt ansprechen.
    Natürlich sollten die Hashtags auch kurz und prägnant sein. Beispiel: 

  7. Analyse mit Instagram Insights:

    Jedem Nutzer einer Instagram-Unternehmensseite steht auch Instagram Insights offen. Hierbei handelt es sich um die integrierte Analyse-Funktion der Plattform. Hier ist zu sehen wie viele Impressions, welche Reichweite oder welches generelle Engagement die Posts erzielt haben.

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