Über „dumme“ und „schlaue“ Smart Meter in Deutschland

Dumme” und “schlaue” Smart Meter? Diese Unterscheidung ist in Deutschland leider tatsächlich angebracht und wahrscheinlich einmalig im Vergleich zu anderen Ländern. Denn anders als fast überall sonst auf der Welt werden digitale Stromzähler in ca. 90% der Haushalte keine Mehrwerte bieten können, da die Zähler nicht in eine sichere Cloud eingebunden sind. Abhilfe können für den Moment sogenannte Dongles schaffen.

Weltweit werden Smart Meter als Geräte verstanden, die den Stromverbrauch aufnehmen, digitalisieren und diesen in regelmäßigen Abständen in die Cloud senden. Also das, was üblicherweise mit dem Begriff “smart” assoziiert wird.  In Deutschland bedeutet Smart Meter jedoch nicht unbedingt Smart Meter. Bei Kunden ab einem Verbrauch von 6.000 kWh (ca. 6+ Personenhaushalt) werden per Gesetz Smart Meter verbaut, die die Daten aufnehmen und in die Cloud senden. Dieser deutsche “richtige” Smart Meter wird auch “intelligentes Messsystem” genannt.

Über 90% aller deutschen Haushalte verbrauchen jedoch weniger als 6.000 kWh im Jahr. Bei diesen wird bis 2032 ein “dummer” Smart Meter verbaut (eine sogenannte “moderne Messeinrichtung”). Diese Meter nehmen die Daten zwar auf, können sie aber nicht in die Cloud senden, da sie nicht mit einem Smart Meter Gateway ausgestattet sind. Etwa 36 Millionen der privaten Haushalte in Deutschland werden somit von dem wirklichen Nutzen ihres neuen Stromzählers ausgeschlossen. Eine transparente Darstellung des persönlichen Verbrauchs, welche im besten Fall zu einem bewussteren und damit sparsameren Stromverbrauch führt, ist so beispielsweise nicht möglich.

Im Jahr 2032 sind wir folglich genauso aufgestellt wie heute oder – um es ein wenig plakativer zu formulieren – wie 1888, als Galileo Ferraris in Italien den ersten Ferraris Zähler konstruierte: Die Daten bleiben im Keller und müssen einmal im Jahr abgelesen werden. Der Stromverbrauch bleibt für private Haushalte weiterhin eine Blackbox und riesige Potenziale bleiben ungenutzt. Denn eine hohe Verfügbarkeit von Stromverbrauchsdaten bildet für EVUs die Grundlage von innovativen, digitalen Stromprodukten und ermöglicht es privaten Haushalten, langfristig Strom zu sparen.

Moderne Messeinrichtungen können genau wie Ferraris Zähler keine Daten übertragen.

Die gute Nachricht ist: Durch den Einsatz von spezieller Hardware, im weitesten Sinne IoT, können auch aus modernen Messeinrichtungen Daten in die Cloud übertragen werden. Hier hat die Industrie in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt und verschiedenste Anwendungen auf den Markt gebracht. Das Grundprinzip ist dabei immer das Gleiche: Die Hardware, umgangssprachlich auch Dongle genannt, wird auf die optische Schnittstelle der modernen Messeinrichtung aufgesetzt und liest die Stromverbrauchsdaten aus dem Zähler aus.

Mittels WLAN, LoRa oder NarrowBand IoT werden die Daten von dem Dongle in die Cloud übertragen. Die Übertragungsraten variieren je nach verwendeter Technologie. Grundsätzlich lassen sich aber hohe Datenfrequenzen – nahezu in Echtzeit – erreichen. 

Dongles ermöglichen eine Datenübertragung von modernen Messeinrichtungen in die Cloud

Durch eine sinnvolle Kombination von LoRa und einer batteriebetriebenen Stromversorgung lassen sich selbst Haushalte in Mehrfamilienhäusern digitalisieren, deren Stromzähler sich für gewöhnlich im Keller und damit fernab von jeglicher Internetverbindung oder Steckdose befinden. 


Gut zu wissen: Die Bezeichnung für diese Hardware ist nicht einheitlich. Energieversorger kennen sie unter Optokoppler, OKK (optischer Kommunikationskopf), Auslesekopf oder Aufsatzmodul. Wir nennen es Dongle. Aber letztlich ist der Name egal. Was zählt, ist, dass die Endkunden in den Genuss der vielen Vorteile kommen, die diese Technologie bietet.


Die Anschaffungskosten für diese smarten Helferlein liegen, je nach Technologie, zwischen 25 bis 50 Euro. Damit sind Dongles eine kostengünstige Variante, um “dumme” Smart Meter aufzurüsten und echte Mehrwerte für die Endverbraucher zu generieren. Im Gegensatz zum intelligenten Messsystem, dem „richtigen“ Smart Meter, werden allerdings keine abrechnungsrelevanten oder systemkritischen Daten verarbeitet. Auch eine Steuerung von Geräten ist mit einem solchen Gerät nicht möglich.

Während einige EVUs den Einsatz von Dongles im Rahmen von Pilotprojekten testen, investieren andere Stadtwerke in die Entwicklung eigener Hardware. Beides lässt sehr deutlich erkennen, dass die Energiewirtschaft Dongles als eine sinnvolle Alternative wahrnimmt, um Smart Meter tatsächlich smart zu machen. Energieversorger können so den mehr als 36 Millionen Privatkunden mit einem Jahresverbrauch von weniger als 6.000kWh in Deutschland trotz “dummer” Smart Meter einen echten Mehrwert bieten.

STAWAG, Fresh Energy und Innoloft testen digitalisierte Services für Stromkunden

Aachen/Berlin, 29.04.2020. Die STAWAG, Stadtwerke Aachen Aktiengesellschaft, hat gemeinsam mit dem Berliner Smart Meter Datenunternehmen Fresh Energy und dem Aachener Startup Innoloft im Herbst letzten Jahres das Pilotprojekt „STAWAG-Digitalstrom“ gestartet. Über dieses erhalten Testkunden aktuell Echtzeiteinblicke in ihre Stromverbräuche. Möglich macht das die von Fresh Energy entwickelte White-Label-Plattform, die in Verbindung mit jeder Art von intelligenten Stromzählern und einer App Energieverbrauchsdaten von Geräten erfasst, aufbereitet und visualisiert.

„Für uns ist dies ein weiterer Baustein auf dem Weg zum digitalen Energiedienstleister. Unseren Kunden bietet der digitale Service einen direkten Nutzen“, erklärt Andreas Maul, Bereichsleiter Vertrieb bei der STAWAG. „Sie erhalten Einblick in gerätespezifische Echtzeitverbräuche und haben darüber hinaus die Chance, selbst aktiv Einfluss auf den Verbrauch zu nehmen und ihn zu reduzieren. Das wiederum trägt dazu bei, Stromkosten zu verringern und den CO2-Footprint zu reduzieren.“

Derzeit beteiligen sich 13 Pilotkunden aus dem privaten und gewerblichen Bereich an dem Projekt. Die engagierten Pilotkunden testen die Funktionen der App ausgiebig. „Am Ende entscheiden wir, ob das Pilotprojekt in die weitere Umsetzung gehen wird oder nicht“, so Andreas Maul. Bei einer Realisierung würden die Stromkunden zudem von einer transparenten Abrechnung auf Basis ihres Verbrauchs profitieren, bei der die monatlichen Abschlagszahlungen entfallen.


digitalHUB Aachen als innovativer Testkunde beteiligt

Einer der gewerblichen Testkunden ist der digitalHUB Aachen, der die digitalCHURCH als bundesweit ersten CoWorking Space in einem Kirchenschiff betreibt. Die Kirche ist Sinnbild für einen besonderen Ort der Kommunikation und Offenheit, der aber auch Verbundenheit und Nähe zum Menschen signalisiert. Anliegen des digitalHUB ist es, junge Gründer und ihre innovativen Ideen mit der Stadt Aachen, etablierten Unternehmen der Umgebung und darüber hinaus zu verbinden.

„Das Pilotprojekt ‘STAWAG-Digitalstrom’ zeigt, dass unser Konzept aufgeht. Durch die enge Zusammenarbeit von etablierten Unternehmen mit digitalen Startups entstehen in den Unternehmen neue Geschäftsmodelle in Hinblick auf Kundenzentrierung und digitale Wertschöpfung“, erläutert Iris Wilhelmi, Geschäftsführerin des digitalHUB Aachen e.V. „Als Testkunde freuen wir uns sehr über den detaillierten Überblick zu unseren Stromverbräuchen und können diese nun auch aktiv in Richtung Energieeffizienz steuern“, resümiert Wilhelmi.


Innoloft stellte Weichen für den Testpiloten 

Unterstützung beim aktuellen Pilotprojekt erhält die STAWAG durch das Innovationsnetzwerk Innoloft. Mit Fokus auf Innovationsprojekte begleitet Innoloft Innovationsprozesse von der Initiierung, Planung bis hin zur Implementierung digitaler Geschäftsmodelle. So ging der Anstoß zum „STAWAG-Digitalstrom“ Projekt von Innoloft aus. Zudem engagiert sich Innoloft als Testkunde in dem Projekt. „Als innovationsförderndes Unternehmen wollen wir Innovationsprojekte nicht nur initiieren, sondern ebenso dafür sorgen, dass sie umgesetzt werden. Das „STAWAG-Digitalstrom“ Projekt war die passende Gelegenheit, uns aktiv an einer für den Energiemarkt Weichen stellenden Lösung zu beteiligen“, erklärt Sven Pietsch, CEO von Innoloft. Daher hat auch Innoloft seinen Stromzähler auf „digital“ umgestellt. Das Aachener Startup hat ebenfalls seinen Sitz in der digitalCHURCH und bezog im letzten Jahr seine Büroräume im Kaplanshaus der ehemaligen Kirche.


Strom als personalisiertes Produkt um Zusatzservices ergänzt

Ein Hauptanliegen des „STAWAG-Digitalstrom“ Projektes ist, den Strom für Kunden zu personalisieren: „Wir bringen mit einem personalisierten Zugang zum individuellen Verbrauch das Produkt Strom näher an die Menschen heran, wodurch Energieversorger, wie die STAWAG, besser auf Kundenwünsche und -bedürfnisse eingehen können“, sagt Artur Borger, Chief Commercial Officer bei Fresh Energy. „Allerdings ist die Herstellung von Strom-Transparenz und der verbrauchsgenauen Abrechnung am Ende des Monats nur der Anfang. Unser Serviceangebot wird durch weitere Mehrwert-Services für die Kunden ergänzt“, betont Borger.

Damit sollen künftig Endkunden nicht nur mit Energie, sondern ebenso mit Gesundheits-, Sicherheits- und weiteren Services versorgt werden können. Natürlich immer unter Beachtung von  höchstem Datenschutz und immer nur auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden hin. Das Feedback von Kunden, die die bestehende App nutzen, ist laut einer Marktbefragung von Fresh Energy jedenfalls positiv. 74 Prozent von 105 befragten Usern würden die App weiterempfehlen, 77 Prozent schätzen die monatliche Abrechnung und 84 Prozent gaben an, enttäuscht zu sein, wenn sie die App nicht mehr nutzen könnten.


Über die Stadtwerke Aachen  

Die STAWAG ist der Energiedienstleister für Aachen und treibt schon seit 25 Jahren Innovationen und Klimaschutz voran. Sie liefert täglich Strom, Erdgas, Fernwärme und Trinkwasser an über 150 000 Kunden. (www.stawag.de)


Über Innoloft

Das Innoloft Netzwerk fördert Innovationen, indem es die innovativsten Akteure aus allen Technologiebranchen verbindet. Join now and create tomorrow together!
( https://innoloft.com)


Über digitalHUB Aachen

Der digitalHUB gestaltet Digitalisierung gemeinsam mit Startups und etablierten Unternehmen. Durch Information, Bildung und Beratung sowie Vernetzung und CoWorking schaffen sie ein Ökosystemen für digitale Innovationen.
(https://aachen.digital/digitalhub-aachen/)

Neue Partnerschaft mit e·pilot

Neue Kollaboration ermöglicht EVU den Sprung in die digitale Zukunft


Berlin & Köln, 7.1.2020. Fresh Energy, der deutsche White-Label-Marktführer für digitale Haushaltsstromprodukte basierend auf hochfrequenten Smart Meter Daten kooperiert mit e·pilot, dem deutschen Leader für E-Commerce in der Energiewelt. Um
deutsche Energieversorger noch effektiver auf ihrem Weg in die digitale Zukunft zu begleiten, bündeln beide Unternehmen ihre Kräfte


Die neue Partnerschaft bringt Energieversorgern echte Vorteile: Mit der App und den Mehrwerten von Fresh Energy lassen sich neue digitale Stromprodukte, z. B. die Nachbestellung von Spülmaschinentabs basierend auf Smart Meter Daten, für den Endkunden ganz einfach gestalten. Mit e·pilot können EVU zielgerichtete Customer Journeys für die digitale Vermarktung dieser Produkte und Services umsetzen. Der
gesamte Vertriebsprozess kann dabei end-to-end digital gesteuert werden. Und das Beste: Im e·pilot Ökosystem werden relevante Partner prozessbasiert eingebunden, um die Zusammenarbeit effizient zu managen – Schnittstellen zu externen IT-Systemen inklusive.


„Digitale Kanäle, wie die Landing Page, sind heute wesentliche Bausteine bei der Vermarktung von Stromprodukten. Bei der Implementierung unseres White-Label-Produkts machen wir die Erfahrung, dass Versorger deutliche zeitliche und finanzielle Ressourcen für die
Gestaltung dieser Kanäle aufwenden müssen. Hier gehen Best Practices verloren, die wir längst erworben haben. Durch die Kooperation mit e·pilot können wir interessierten Partnern standardisierte und optimierte Customer Journeys anbieten. Damit verfolgen wir
konsequent unsere Strategie unser Angebot im Sinne des Plug & Play-Ansatzes weiter zu entwickeln“, so Artur Borger, Chief Commercial Officer von Fresh Energy.


„Unsere Kooperation mit Fresh Energy trifft den Kern unseres Ökosystems: EVU so einfach und effizient wie möglich in die digitale Zukunft zu begleiten. Fresh Energy macht den Stromverbrauch für Endkunden transparent. Wir sorgen zuvor dafür, dass diese bei ihrem EVU eine einfache Customer Journey erleben können, die Spaß macht. Der große Mehrwert von e·pilot liegt außerdem in der Abdeckung aller kundenrelevanten Prozesse: So können Commodities flexibel mit Produkten und Services aus dem Non-Commodity oder Netzbereich
kombiniert werden“, fasst Michel Nicolai, CEO von e·pilot, die Vorteile der neuen Partnerschaft zusammen.


Insbesondere für mittlere und kleine Stadtwerke bedeutet diese Kooperation, dass externes Know-how, z. B. bei Agenturen, nicht teuer eingekauft werden muss. Bewährte Konzepte können übernommen und einfach ausprobiert werden. Zuvor hatte Fresh Energy die Kooperation mit powercloud bekanntgegeben. Auch hier werden Integrationskosten für Versorger eingespart, indem auf standardisierten Ansätzen für die Abrechnung aufgesetzt werden kann.


Über Fresh Energy

Fresh Energy entwickelt für Stadtwerke und EVUs Mehrwerte basierend auf Smart Meter Daten als B2B2C White Label Produkte. Das Kernangebot ist ein Software-as-a-Service Produkt bestehend aus einer App und einer Webplattform, über die die Endkunden von
Energieversorgern ihren Live-Stromverbrauch sowie den aufgeschlüsselten Geräteverbrauch einsehen können. Fresh Energy macht damit Strom transparent und stärkt über die
Individualisierung und Emotionalisierung des Strom-Produktes die Beziehung zwischen Endkunden und Stromanbietern. Darüber hinaus entwickelt Fresh Energy das größte Ökosystem aus Smart Meter datengetriebenen Geschäftsmodellen unter Berücksichtigung der
neuesten und höchsten Datenschutz- und Datensicherheitsstandards Europas. Fresh Energy bietet damit Lösungen zur Produktdifferenzierung, Kundenbindung und Kundenakquise und
schafft zudem neue Erlösquellen für Energieversorger jenseits des reinen Energievertriebs über die Monetarisierung von Stromverbrauchsdaten immer und ausschließlich basierend auf dem
expliziten Einverständnis der Endkunden. Zu den Kunden von Fresh Energy zählen bis dato einige der bedeutendsten Energieversorger Deutschlands unter anderem eprimo, EWE, SAUBER ENERGIE und Mark E / Enervie.


Über e·pilot

Die e·pilot GmbH wurde 2017 von Experten aus den Bereichen Energiewirtschaft, CloudSoftware und E-Commerce gegründet, um mit der Cloudlösung e·pilot den Weg in die neue digitale Energiewelt zu weisen. Mittlerweile zählen 50+ Kunden zur e·pilot Community. Über
die Multi-Produkt-Plattform können Energieversorger und Netzbetreiber in intuitiven und modernen Customer Journeys ihre Produkte innerhalb von Minuten vermarkten. Der gesamte
Vertriebsprozess kann dabei end-to-end digital gesteuert werden. Das Fundament der Plattform bildet das e·pilot Ökosystem: Relevante Partner werden prozessbasiert in e·pilot eingebunden, um Kollaborationen effizient zu managen. Darüber hinaus schaffen
Integrationen externer IT-Systeme eine einheitliche IT-Landschaft.

Marketing mit Facebook Ads

Case-Study aus der Energiewirtschaft: mit Geotargeting ans Ziel

Im heutigen Gast-Beitrag der Berliner Digitalagentur advalyze® erfahren Sie, wie Sie Ihre Werbeanzeigen auf Facebook für Ihre Zielgruppe relevant gestalten können. Sie werden anhand eines Anwendungsbeispiels aus der Energiebranche sehen, wie sich die Theorie konkret in der Praxis anwenden lässt.


Darauf sollten Sie generell bei der Anzeigenschaltung achten:

  1. Testen Sie verschiedene Varianten ein und derselben Anzeige: Dadurch finden Sie heraus, welche Version am besten bei der Zielgruppe ankommt. Auch minimale Änderungen, wie zB. des Claims in der Anzeige, können einen deutlichen Unterschied in der Performance haben. Fangen Sie mit ganz unterschiedlichen Variationen an, verabschieden sich von dem was nicht funktioniert und optimieren Sie fortlaufend die beste Anzeige. Hierfür eignet sich ein von Facebook angebotener Split-Test besonders gut.
  1. Testen Sie verschiedene Variationen für unterschiedliche Zielgruppen: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Mitte-20-jährige Studentin genau wie ein Senior in einer Werbeanzeige gesiezt werden möchte, ist eher gering. Probieren Sie daher Ihre Anzeigen an die unterschiedlichen Zielgruppen anzupassen.
  1. Passen Sie auf bei der Zielgruppenerstellung:                Vermeiden Sie es Ihr Marketing-Budget unnötig zu strapazieren. Umgehen Sie unnötige Fehler, wie zum Beispiel das Einschließen von bereits konvertierten Kunden in die Zielgruppe Ihrer Anzeige.
  1. Behalten Sie die Frequenz der Anzeigenausstrahlung im Auge: Steigt die Frequenz Ihrer Werbeanzeige macht sich dies schnell in einer Kostensteigerung bemerkbar. Als Richtwert sollte Ihre Anzeige die Frequenz von 1,5-1,7 nicht überschreiten.

Geotargeting

Case-Study aus der Energiewirtschaft: Mit der Macht des Geotargetings effizienter Leads einsammeln

Die Berliner Digitalagentur advalyze hat in der Vergangenheit unter anderem mehrere Unternehmen aus der Energiebranche beraten. In der heutigen Case-Study teilen sie ihr Wissen mit Ihnen, wie Sie eine gute Relevanzbewertung für Ihre Werbeanzeigen erreichen können.

  • Das Problem:

    Die Anzeigen des Kunden performten in der Interaktionsbewertung unterdurchschnittlich. Als ein möglicher Grund wurde die generische Anzeige identifiziert, die einheitlich auf Facebook geschaltet wurde.

  • Der Ansatz:

    Es wurde nach einer Möglichkeit gesucht, die Anzeige für die Zielgruppe relevanter zu gestalten, sodass die Nutzer aufhören zu scrollen und mit der Anzeige interagieren.

  • Die Lösung:

    Um dieses Ziel zu erreichen wurde die generische Anzeige durch städtespezifische Anzeigen ersetzt. Im Zuge dessen wurden interessante Ballungsräume und Großstädte identifiziert und individuell in den Anzeigen angesprochen. Durch den Bezug zum Wohnort des Nutzers im Anzeigentext und im Claim fühlte dieser sich von der Anzeige deutlich mehr angesprochen und die Interaktionsbewertung stieg sukzessive auf „durchschnittlich“ und teilweise „überdurchschnittlich“ an.

  • Das Ergebnis:

    Dies resultierte darin, dass die Kosten pro Lead um 47% sanken und die Conversionrate um 21% stieg.

Fazit: Haben Sie den Mut bei Ihren Marketingaktivitäten neue Wege zu gehen, testen Sie Ihre Vermutungen und reagieren Sie flexibel auf die Ergebnisse der Zielgruppe.

Ihre Conversionrate wird es Ihnen danken!

Energieversorger der Zukunft


Die unabhängige Management- und Technologieberatung BearingPoint hat über 800 Wohnungs- und Hausbesitzer zum Thema „Energieversorger der Zukunft“ befragt.  Mit zum Teil überraschenden Ergebnissen: Ganze 74% der Befragten haben Interesse an Dienstleistungen wie Smart Metering, während sie nur von 7% genutzt werden. Infografik: Energieversorger der Zukunft; Quelle: BearingPoint / BearingPoint Studie – Smarte Energie: Großes Interesse, kaum Nutzer[/caption]

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#Entrepreneurs4Future

Am 20.09.2019 fand nicht nur der globale Klimastreik statt. Inspiriert durch die #FridaysForFuture Demonstrationen der Schülerinnen, Schüler, Aktivistinnen und Aktivisten gingen am 20.09.2019 auch umweltbewusste und zukunftsorientierte Unternehmerinnen und Unternehmer mit #Entrepreneurs4Future für den Klimaschutz auf die Straße.


KliMaSchutz geht jeden etwas an

Dem Aufruf von #FridaysForFuture, endlich mehr für den Klimaschutz und die Einhaltung der Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens zu tun, sind mittlerweile nicht nur Millionen von Privatpersonen, sondern auch eine beträchtliche Zahl an Unternehmen gefolgt.

Der Resolution von #Entrepreneurs4Future haben sich, neben Fresh Energy, bereits 3223 Unternehmen angeschlossen und die Stellungnahme unterzeichnet.

Die unterzeichnenden Unternehmen bestätigen damit nicht nur ihre Unterstützung für das Pariser Klimaschutzabkommen, sondern fordern unter anderem auch ergänzend eine wirksame und planbar steigende CO2-Bepreisung für alle Sektoren, die Abschaffung klimaschädlicher Subventionen, eine Mobilitätswende, eine Agrar- und Ernährungswende und den Aufbau eines Klima-Innovationsfonds für etablierte Unternehmen und Startups.


Berlin ist überall

Mit diesen und weiteren Forderungen repräsentieren die unterzeichnenden Unternehmerinnen und Unternehmer in ihrer Gesamtheit bereits Arbeitgeber von mehr als 180.000 Arbeitnehmern und eine wirtschaftliche Stärke von insgesamt mehr als 30 Mrd. EUR Umsatz / Jahr.

Allein in Berlin nahmen am Freitagvormittag weit über 1000 Personen am Demonstrationszug, der vor dem Bundesministerium der Finanzen startete, teil.

Taggleich zogen die #Entrepreneurs4Future mit vielen Teilnehmern auch durch Hamburg, München, Köln, Frankfurt, Hannover, Düsseldorf und Stuttgart.

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Freshe Marketing-Tipps: Instagram

Vattenfall, E.ON, GASAG, Innogy und Co. sind längst auf Instagram angekommen.
Um zu bleiben?

Wer ist Instagram und wenn ja, wie viele?

Instagram zählt nun weltweit 1 Milliarde Nutzer.
Im August 2017 zählte Instagram alleine 15 Mio. Nutzer in Deutschland (Anfang Januar 2016 waren es noch nur 9 Mio. Nutzer). Es sollte also nicht mehr lange dauern, bis die 20 Mio. Nutzer in Deutschland erreicht werden.
Der Mutter-Konzern Facebook rechnet im Januar 2019 für Instagram mit einer potenziellen Reichweite von 18 Mio. Menschen in Deutschland – so ist es zumindest im Werbeanzeigenmanager ausgewiesen.

Weltweit interagieren 130 Mio. Menschen mit Instagram Shopping
Gut die Hälfte der Milliarde Nutzer ist täglich aktiv.
Jeden Tag werden 500 Mio. Instagram Stories gepostet und
100 Mio. Menschen nutzen den Instagram Explore-Tab.

Bemerkenswert ist auch, dass 80 % der Instagram Nutzer mindestens einem Unternehmen folgen.  Kein Wunder also, dass es auf Instagram mittlerweile 25 Millionen Unternehmensprofile gibt. (Im Juli 2017 waren es noch 15 Mio. Unternehmensprofile.)

Die Unternehmensprofile werden jeden Tag von 200 Mio. Menschen aufgerufen, wobei 2 von 3 Besuchern kein Follower des jeweiligen Unternehmens sind.


Energieversorger auf Instagram

Auch wenn viele Energieversorgungsunternehmen bereits auf Instagram präsent und aktiv sind, bedeutet das noch lange nicht, dass ihnen eine ähnliche Reichweite und Kundengewinnung attestiert werden kann.

Während Vattenfall, E.ON und Innogy alle drei bisher zwischen 500 und 600 Beiträgen gepostet haben, sticht E.ON die Konkurrenz klar aus; mit knapp der 10-fachen Anzahl Follower (über 50 000 Abonnenten).

Das hat zur Folge, dass die Beiträge von E.ON auch eine fast 10-mal höhere Reichweite erzielen und auch 10-mal mehr potenzielle Kunden zur Interaktion mit den geteilten Inhalten anregen.

Die Videos von E.ON werden durchschnittlich von 25 000 bis 100 000 Personen angesehen, Bildbeiträge erreichen sogar zwischen 1000 und
10 000 Likes oder mehr; Vattenfall zum Beispiel erreichte mit kaum einem Beitrag überhaupt die 1000-Likes-Marke, Videobeiträge erreichten gerade so über 1000 Views.

Was macht E.ON also richtiger als die Konkurrenz?

Wie schaffen es kleinere Stadtwerke, wie die Stadtwerke Augsburg oder die Stadtwerke Konstanz, stabile Follower-Communities von mehreren Tausend aktiven Abonnenten aufzubauen?


Die Vorteile von Instagram gegenüber anderen Plattformen

Eine der maßgeblichen Stärken von Instagram liegt eindeutig darin, Menschen auf neue Inhalte und Kanäle aufmerksam zu machen. Vor allem durch Instagram Stories und andere Videos.

Die Wiedergabedauer von Instagram Videos ist in einem Jahr um 80 % angestiegen mittlerweile veröffentlichen 50 % aller Unternehmen mindestens eine Instagram Story pro Monat.

60 % aller Instagram Stories werden mit Ton abgespielt, während ein ganzes Drittel der am meisten angesehenen Stories von Marken und Unternehmen kommt.


Mit 7 Tipps zum Erfolg

Die folgenden 7 Tipps sollen dabei helfen, Instagram gewinnbringend einzusetzen:

  1. Die Bio:

    Neben Firmennamen, Nutzernamen und URL haben Sie 150 Zeichen Platz für die Bio. Sie sollte erklären, wer das Unternehmen ist und sie sollte die Marken-Identität vermitteln. Am Beispiel von badenova und EnBW lässt sich sehr gut veranschaulichen, wie sehr die gewählte Sprachform und die (Energie-)politische Positionierung zum Ausdruck und zum Tragen kommen: 

  2. Das Profilbild:

    Das erste was ein Besucher sieht, ist das Profilbild. Es vermittelt den ersten Eindruck. Ein geeignetes Profilbild für ein Instagram-Unternehmensprofil ist zum Beispiel das Logo. Achte darauf, dass das Logo klar erkennbar und vom typischen Instagram-Kreis nicht beschnitten ist. Das Logo der Stadtwerke Augsburg ist zum Beispiel perfekt in den „Instagram-Kreis“ integriert:

  3. Visual Consistency:

    Durch visuelle Konsistenz auf der Plattform kann man einen einheitlichen Look auf Instagram etablieren. Diese optische Einheitlichkeit ist deswegen so wichtig, weil sich die Bilder als wiedererkennbar abheben. Dieser Effekt lässt sich zum Beispiel erreichen, wenn Sie für jedes Bild (ausnahmslos!) denselben Filter verwenden. Es gibt allerdings noch viele andere Möglichkeiten die Visual Consistency zu erreichen: Yello und E.ON beispielsweise lassen ihre Beiträge in der Übersicht zu größeren Bildern „verschmelzen“.

  4. Content:

    Der Content muss natürlich überzeugen und zur Interaktion anregen. Er soll Nutzer dazu bringen, Inhalte zu teilen, zu kommentieren und anzuklicken. Abgesehen von Bildern die zum Beispiel einen Einblick „hinter die Kulissen“ des Unternehmens gewähren, sind auch Zitate und Text-basierte Bilder ein bewährtes Content-Format. Die Stadtwerke Konstanz und Augsburg arbeiten, vermutlich aufgrund der regionalen Zielgruppe, zunehmend mit lokalem Content. Vattenfall und Innogy gehen hier eher den klassischen Weg mit bekannten Motiven der Werbefotografie.

    E.ON setzt hier, unter anderem mit ineinander-greifenden, epochal wirkenden (Luft-)Aufnahmen, sehr erfolgreich auf den metaphorischen Zusammenhang zwischen Content und Marken-Identität:

  5. Bildunterschriften:

    Genauso wichtig wie die Bilder und Videos selbst, sind die entsprechenden Bildunterschriften.
    Wie jeder gute Werbetext sollten sie kurz, knapp und einfach zu lesen sein. Die wichtigsten Wörter sollten am Beginn der Bildunterschrift stehen, außerdem sollte man einfache Wörter und kurze Sätze verwenden.

  6. Hashtags:

    Sie sind die Crux beim Wettbewerb um die Aufmerksamkeit des Publikums.
    Die Hashtags sollten aktuell und relevant sein, denn zu viele Hashtags werden häufig als Spam eingestuft.
    Sie sollten konkret sein und das gewollte Nischenpublikum mit den entsprechenden Keywords direkt ansprechen.
    Natürlich sollten die Hashtags auch kurz und prägnant sein. Beispiel: 

  7. Analyse mit Instagram Insights:

    Jedem Nutzer einer Instagram-Unternehmensseite steht auch Instagram Insights offen. Hierbei handelt es sich um die integrierte Analyse-Funktion der Plattform. Hier ist zu sehen wie viele Impressions, welche Reichweite oder welches generelle Engagement die Posts erzielt haben.

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Attraktivität von Mieterstrom-Modellen erhöhen

Energieversorger sind auf der Suche nach neuen Geschäftsmodellen. Bei richtiger Ausgestaltung können smarte Mieterstrommodelle eine Lösung zur Diversifizierung des Portfolios bieten.

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Neue Studienergebnisse: Was erwarten Kunden wirklich von ihrem Stromanbieter?

In einer Ära der Kundenabwanderung und zunehmenden Cost-to-Serve-Ökonomie, hat sich besonders eine Strategie zur Kundengewinnung bewährt: der Fokus auf Kundenbeziehungen. 

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Innovation durch Kollaboration – die Zukunft der Smart Meter Daten

Nicht wie jedes andere Energieevent: Für den ersten fresh&friends Summit luden wir bewusst Gäste aus verschiedenen Branchen ein.

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