Energieversorger der Zukunft


Die unabhängige Management- und Technologieberatung BearingPoint hat über 800 Wohnungs- und Hausbesitzer zum Thema „Energieversorger der Zukunft“ befragt.  Mit zum Teil überraschenden Ergebnissen: Ganze 74% der Befragten haben Interesse an Dienstleistungen wie Smart Metering, während sie nur von 7% genutzt werden. Infografik: Energieversorger der Zukunft; Quelle: BearingPoint / BearingPoint Studie – Smarte Energie: Großes Interesse, kaum Nutzer[/caption]

STadtwerk und Energieversorger der Zukunft

Bereits im Jahr 2017 hatte BearingPoint eine Online-Umfrage zum Thema „Kundenanforderungen an das Stadtwerk der Zukunft“ mit über 1000 Teilnehmern durchgeführt. Es stellte sich heraus, dass obwohl nur 3% der Befragten tatsächlich energienahe Dienstleistungen nutzen, ganze 64% der Befragten das Angebot an energienahen Dienstleistungen bei der Entscheidung für oder gegen einen Anbieter miteinbeziehen. 76% der Befragten konnten sich sogar vorstellen bei ihrem Stromanbieter Energie-Effizienz-Lösungen in Anspruch zu nehmen.

Mit der neuen Studie zum Thema „Energieversorger der Zukunft“ versucht BearingPoint der Ursache dieses Missverhältnis zwischen Interesse und tatsächlicher Nutzung der energienahen Dienstleistungen, vor dem Hintergrund der Zahlungsbereitschaft der Kunden, auf den Grund zu gehen.


Großes Interesse, Kaum Nutzer

Während im Jahre 2019 bereits 96% der Befragten Smart-Home Dienstleistungen kennen, interessieren sich hiervon sogar auch 63% für diese Dienstleistungen. Die tatsächliche Nutzung dieser Dienstleistungen beschränkt sich jedoch auf kaum mehr als ein Fünftel der Interessierten.

Für Smart-Metering Dienstleistungen interessieren sich sogar 80% der Befragten, wobei nur 69 % der Befragten Smart-Metering überhaupt kennen. Nur ein kleiner Anteil von 7 % der Befragten nutzen tatsächlich Smart-Metering Angebote.

Das ist zwar immer noch ein erschreckend kleiner Anteil, allerdings ist bemerkenswert, dass dieser Anteil sich seit der Befragung im Jahr 2017 von 3%, im Jahr 2019 mit ganzen 7%  mehr als verdoppelt hat, während der Anteil der Interessierten kaum gestiegen ist.


Innovation is Key

Marion Schulte, Partnerin und Leiterin der Utilities Deutschland bei BearingPoint, gibt zu bedenken, dass obwohl bisher nur wenige Verbraucher digitale Energiedienstleistungen nutzen würden, das Potenzial riesig sei.

Denn mit den stetig steigenden Energiekosten angesichts der aktuellen Umweltdiskussion werde das Interesse an energienahen Produkten und Services weiter steigen.

„Energieversorger, die ihren Kunden frühzeitig bedarfsgerechte
und innovative Lösungen anbieten, werden langfristig Kunden gewinnen.“, erklärt Marion Schulte. 

Die vollständige Studie als PDF-Dokument kann hier heruntergeladen werden.

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