Stromspartipps im Test #2 – Wie viel lässt sich durch eine höhere Temperatur beim Kühlschrank sparen?

In unserer Rubrik „Stromspartipps im Test“, stellen wir euch verschiedene Möglichkeiten zum Stromsparen vor und rechnen mal durch, wie effektiv sie jeweils sind. Heute geht es darum, wie viel das Hochschalten der Temperatur beim Kühlschrank (hier gibt es Stromspartipps für euren Kühlschrank) bringt.

Kühlschrank – der Stromfresser Nummer 1

Wie ihr über eure Fresh Energy App gut nachverfolgen könnt, gehört der Kühlschrank zu den größten Energiefressern im Haushalt. Zwar verbraucht er mit ca. 140 Watt im Vergleich zu anderen Geräten, wie z. B. dem Herd (4.000 Watt) wenig, läuft dafür aber auch  pausenlos rund um die Uhr. Aus diesem Grund haben wir euch nicht nur ein paar hilfreiche Tipps zum Sparen zusammengestellt, sondern zeigen euch anhand von Beispielrechnungen auch direkt, was das für euer Portemonnaie bedeutet.

Auf optimale Energieeffizienz achten

Anhand unserer Live-Visualisierung eures Stromverbrauchs könnt ihr immer gut nachvollziehen, wie viel Strom bspw. euer Kühlschrank gerade verbraucht. Am besten vergleicht ihr direkt mal, ob der passive Verbrauch eures Kühlschranks der gängigen Norm entspricht. Solltet ihr deutlich über dem Richtwert liegen, gehört euer Gerät nicht zur optimalsten Effizienzklasse. Je älter das Gerät ist, desto mehr Energie verbraucht es. Wenn ihr euren alten Kühlschrank gegen ein neues Modell der Klasse A+++ austauscht, könnt ihr bis zu 240 kWh pro Jahr sparen. Das wären umgerechnet bis zu 70 Euro im Jahr. Allerdings müsst ihr hier die Ausgaben für den Kauf des neuen Gerätes – ab ca. 350 Euro – einkalkulieren.

Kühlschranktür nicht zu lange offen lassen

Frischkäse mit Schnittlauch oder doch lieber den Gouda? Jeder von uns hat bestimmt schon mal vor der geöffneten Kühlschranktür gestanden und konnte sich nicht entscheiden. Und manchmal findet man auch einfach nicht sofort das, was man sucht. In Hinblick auf den Energieverbrauch sind diese unschlüssigen Momente bares Geld wert. Bei jedem Öffnen der Kühlschranktür entweicht Kälte. Um dies zu kompensieren, benötigt das Gerät viel Energie. Die Berechnung zeigt zwar, dass es sich hier um einen vergleichsweise geringen Betrag von sieben Euro pro Jahr handelt, aber würdet ihr normalerweise sieben Euro einfach so aus dem Fenster werfen? Ein Tipp ist, dass ihr euch schon vor dem Öffnen überlegt, was ihr gern essen wollt, damit die Entscheidung nicht bei geöffneter Kühlschranktür erfolgen muss. Zudem hilft eine konsequente Anordnung der Lebensmittel – z. B. Aufschnitt im obersten Fach – bei der Orientierung, sodass man sich das Suchen sparen kann.

Kühlschranktemperatur hochdrehen

Die Temperatur des Kühlschranks ist einer der größten Knackpunkte, wenn es um kosteneffiziente Energienutzung geht. Vermutlich stellen die meisten von euch das Gerät zu kalt ein. Dabei können zwei Grad mehr schon 10 Prozent des Stromverbrauchs und der Kosten sparen. Empfohlen werden 7 Grad Celsius. Diese Temperatur sollte nicht unterschritten werden. Außerdem solltet ihr immer im mittleren Bereich eures Kühlschranks messen, da es im oberen Bereich und in den Seitenfächern der Kühlschranktür grundsätzlich etwas wärmer ist.

Neben diesen Tipps ist die regelmäßige Kontrolle eures Kühlschrank-Stromverbrauchs über die Fresh Energy App die Voraussetzung, um das Gerät optimal nutzen zu können ohne am Ende draufzuzahlen. Wenn ihr die Fresh Energy App noch nicht habt, könnt ihr euch hier darüber informieren: Fresh Energy App.

Quelle:

https://www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen/strom-sparen-stromspartipps/stromverbrauch-kuehlschrank/

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2 Gedanken zu „Stromspartipps im Test #2 – Wie viel lässt sich durch eine höhere Temperatur beim Kühlschrank sparen?“

  1. Hallo
    Hier noch ein kleiner Tipp. Einer der grössten Stromfresser sind die Heizwasserpumpen im Keller. Mit unseren Lösungen konnten wir zeigen, dass mit richtig dimensionierten Heizwasserpumpen die Winterstromproduktion des ältesten Atomkraftwerkes der Welt , dass kantone der Schweiz betreiben, eingespart werden kann.
    Gerne unterstützen wir Interessierte bei der konkreten Umsetzung.
    Mit No Blackout Grüssen
    Urs Anton Löpfe

    1. das die Umwälzpumpen bei den Heizungsanlagen große Stromfresser sind stimmt, jedoch braucht man sich heutzutage keine Gedanken mehr darüber machen, weil seit 2016 verpflichtend in jeder haustechnischen Anlagen nur mehr Hocheffizientpumpen eingebaut werden dürfen.

      Falls in einer Bestandsanlage noch alte Pumpen vorhanden sind, kann sich der Tausch auf jeden Fall lohnen.

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